Steirische Harmonika

Die Steirische Harmonika ist diatonisch aufgebaut. Ihren Ursprung hat sie als “einfaches Bauerninstrument” im alpenländischen Raum. Die heutige Bauart dieser Ziehharmonika wurde in Wien entwickelt. Die Bezeichnung “steirisch” hat weniger mit der Steiermark zu tun, vielmehr steht sie für den Wiener Ausdruck für ländliche Musik.

Steirische Harmonika

Steirische Harmonika, © Peter Heimpel – Fotolia.com

Die Steirische Harmonika findet besonders oft in der alpenländischen Volksmusik Verwendung – vor allem bei der in Österreich und Slawien weit verbreiteten Oberkrainer Musik ist dieses Instrument sehr beliebt.

Im Dialekt wird die Steirische Harmonika oft auch als Ziach oder Quetschn bezeichnet.

 

Was ist der Unterschied zum diatonischen Knopf-Akkordeon?

Die Steirische Harmonika unterschiedet sich von anderen diatonischen Knopf-Akkordeons vor allem durch den Gleichton und die stark klingenden Helikonbässe.

 

Wie wird die Steirische Harmonika gespielt?

Das Spiel erfolgt nach einer Griffschrift, die nichts mit dem normalen Notensystem zu tun hat und ist dadurch leicht zu erlernen. Schon nach kurzer Zeit können erste Stücke gespielt werden.

 

Ausstattung der Steirischen Harmonika

Die Melodietasten für die rechte Hand sind 3-reihig oder 4-reihig angeordnet.

Für einen Anfänger genügen die 3-reihigen Instrumente, damit kann man schon eine Menge anfangen.Ein späterer Umstieg auf eine 4-reihige Harmonika ist nicht schwer, man bekommt einige Spielmöglichkeiten dazu, um das Spiel farbiger und flexibler zu gestalten.

Wer möchte, kann aber auch direkt mit einer 4-reihigen steirischen Harmonika beginnen, das Erlernen ist nicht wesentlich schwieriger.

Die meisten Steirischen Harmonikas* verfügen über 15 Basstasten, wobei es auch abweichende Modelle gibt.