Concertina

Die Concertina (auch als Konzertina bezeichnet) ist ein handliches, kleines Handzuginstument, deren Gehäuse meist sechseckig ist. Es gibt aber auch Varianten mit vier- oder achteckigem Gehäuse.

Concertina

Concertina, © Alexander Morozov – Fotolia.com

Wie beim Akkordeon, werden auch bei der Concertina die Töne durch Stimmzungen erzeugt.

Die Concertina geriet viele Jahre fast in Vergessenheit, erfreut sich aber seit einigen Jahren wieder einer zunehmenden Beliebtheit. Bekannt ist die Konzertina vor allem als das typische Instrument der Zirkusclowns.

Sie ist zwar dem Akkordeon ähnlich, unterschiedet sich aber in einem ganz wesentlichen Punkt: Anders als beim Akkordeon können nur Einzeltöne auf ihr gespielt werden. Um einen Akkord zu erzeugen, müssen also mehrere Knöpfe gleichzeitig gedrückt werden.

Concertinas sind in der Regel diatonisch (wechseltönig), Ausnahmen bilden die English Concertina und die Hayden Duet-Concertina, die beide chromatisch (gleichtönig) angelegt sind.

Die verschiedenen Varianten unterschieden sich auch in der Anordnung der Töne. Eine kurze Beschreibung der gängigsten Concertina-Arten Deutsche Konzertina, Anglo Concertina und English Concertina finden Sie unten.

Deutsche Konzertina

Die Töne der deutschen Konzertina sind diatonisch angelegt. Auf jeder Seite befinden sich 10 Tasten in jeweils zwei Reihen, die in verschiedene Tonarten eingeteilt sind.

Deutsche Konzertinas sind auch in mehrchöriger Ausführung zu bekommen.

Anglo Concertina

Auch bei der Anglo Concertina sind die Töne diatonisch angelegt. Sie verfügt zusätzlich zu den 2 Reihen der deutschen Konzertina über eine dritte Reihe (5 Knöpfe) mit Halbtönen.

Dadurch kann die Anglo Concertina in allen Tonarten gespielt werden.

English Concertina

Im Gegensatz zur Deutschen und Anglo Concertina ist die English Concertina chromatisch angelegt, wobei die Töne abwechselnd auf der linken und rechten Seite liegen.