Ziehharmonika Arten

Akkordeons gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Grund-Tonarten.

Wie funktioniert ein Akkordeon?

Die Ziehharmonika gehört zu der Gruppe der Handzuginstrumente.

Sie besitzt einen Faltenbalg, der beim Spielen auseinander- und wieder zusammengedrückt wird. Gleichzeitig werden mit den Fingern beider Hände Knöpfe oder Tasten betätigt. Freischwingende Stimmzungen im Inneren der Instrumentes werden durch die dabei entstehenden Luftströme zum Schwingen gebracht und erzeugen Töne.

 

Wie ist ein Akkordeon aufgebaut?

Die, vom Spieler aus gesehen, linke Seite einer Ziehharmonika ist die sogenannte Bass-Seite und besteht bei allen Instrumenten aus Knöpfen.
Die, vom Spieler aus gesehen, rechte Seite ist die Diskant-Seite (hiermit wird die Melodie gespielt). Sie besteht beim Knopf-Akkordeon aus Knöpfen und beim Piano-Akkordeon aus Klaviertasten.

Die Bezeichnung Akkordeon entspringt der Tatsache, dass die Töne auf der Bass-Seite (links) zu Akkorden gekoppelt sind.

 

Welche Akkordeon-Arten unterscheidet man?

Grundsätzlich unterschiedet man zwischen chromatischen und diatonischen Akkordeons.

Chromatisches Akkordeon

Bei einem chromatischen Akkordeon wird sowohl bei Zug als auch bei Druck derselbe Ton erzeugt.

Zu den chromatischen Akkordeons zählt das beliebte und sehr häufig verwendete Piano-Akkordeon, sowie eine Vielzahl der Knopf-Akkordeons.

Diatonisches Akkordeon

Ein diatonisches Akkordeon erzeugt bei Zug und Druck jeweils verschiedene Töne. Aufgrund dieser Tatsache ist das Spiel mit einem diatonischen Akkordeon etwas schwieriger zu erlernen als mit einem chromatischen Akkordeon.

Bekanntestes diatonisches Akkordeon ist die Steirische Harmonika.